Einfach erklärt: Dezentrale Autonome Organisation (DAO)

Einfach erklärt: Dezentrale Autonome Organisation (DAO)

Dezentrale Autonome Organisation – einfach erklärt
Blockchain verändert die Welt und damit auch alte Unternehmensstrukturen. Wir alle kennen Organisationen und mussten uns mit ihnen auseinandersetzen. Dabei kann die größte der Unternehmen stark variieren. Aber alle haben eines gemeinsam – sie sind alle zentralisiert.
Blockchain wird immer bekannter und mit ihr entstanden dezentrale autonome Organisationen (DAO). Sie brauchen keine zentralen Instanzen mehr, die die Kontrolle übernehmen. Das bedeutet, dass es keinen Geschäftsführer mehr gibt, dem wir alles anvertrauen müssen. Mithilfe der Blockhain können wir nun Kontrolle und Vertrauen schaffen. Aber bevor wir die Dezentrale Autonome Organisation erklären können, müssen wir dir zuerst zeigen was Dezentrale Organisation (DO) sind.

Was ist eine dezentrale Organisation?

Die meisten Unternehmen die wir kennen sind also zentralisiert. Sie sind nicht transparent und werden von einigen wenigen mächtigen Leuten gesteuert. Diese kontrollieren das Eigentum durch ein Rechtssystem. Um das zu ändern, brauchen wir eine DO. Diese basiert auf der Blockchain Technologie und damit können wir die alte zentrale Struktur beseitigen. Jedoch brauchen wir immer noch eine Reihe von Leuten, die miteinander arbeiten.
Dezentrale Autonome Organisation

Wir erklären dir das Prinzip einer dezentralen Organisation anhand eines einfachen Beispiels. Wir können ein ganzes Unternehmen auf eine Blockchain setzen. Es erfasst alle Informationen zu jeder Person im Unternehmen. Bei einer Blockchain-Abstimmung konnten die Aktionäre dann die Positionen und ihre Mitarbeiter auswählen. Wir können auch Immobilien direkt im Unternehmen integrieren, sodass die dezentrale Organisation alle Vermögenswerte kontrollieren kann. Das Ganze können wir noch größer machen.

Dezentrale autonome Organisation

Eine dezentrale autonome Organisation ist wie ein DO nur autonom. Sie ist jedoch auch darauf angewiesen, Mitarbeiter einzustellen für bestimmte Aufgaben. Der Hauptunterschied ist das interne Kapital. Dieses wird als Belohnungsmechanismus genutzt.

DAO’s werden mithilfe von Smart Contracts definiert. Mit ihnen können wir Prozesse, Belohnungen und Regeln mittels Quellcode implementieren. Das Netzwerk zeichnet alle Mitglieder auf, um die Berechtigung jeder Person zu definieren. Die Blockchain speichert alle diese Informationen. Dadurch ist ein DAO in der Lage, selbst Entscheidungen zu treffen. Es braucht auch eine bestehende Gruppe von Menschen. Sie kümmern sich autonom um das Wachstum des Unternehmens. Durch eine einfache Änderung des Quellcodes kann dabei das Unternehmen verändern werden.

Steemit als Beispiel

So ist beispielsweise die Social-Media-Plattform Steemit eine DAO. Du erhältst auf dieser Plattform automatisch Geld für die Erstellung von gutem Content. Durch die Nutzung der Blockchain Technologie arbeitet das gesamte System dezentral und hat dadurch noch mehr Potenzial als Reddit.
Dezentrale Autonome Organisation

Attribute einer DAO

Smart Contracts definieren also eine dezentrale autonome Organisation. Aber eine gute Organisation braucht auch liquide Mittel. Es müssen gute Entscheidungen getroffen und mit allen Instanzen kommuniziert werden. Eine dezentrale autonome Organisation hat folgenden Attribute:

  • Autonom: Alles muss durch Smart Contracts auf einer Blockchain implementiert werden. Es ist auch Open-Source. Das bedeutet, dass du ihnen vertrauen kannst. Es muss auch sichergestellt sein, dass es keine zentrale Instanz gibt. So kann die Autonomie genutzt werden, um effizienter zu handeln.
  • Token: Um Arbeit zu belohnen, benötigt ein DAO finanzielle Mittel. Wenn du eine DAO gründest, erfolgt die Finanzierung direkt. Du hast dabei also kein Management und folglich keine hierarchische Struktur.
  • Mitarbeiter: Bevor ein DAO implementiert werden kann, braucht es Mitarbeiter, die bei der Erfüllung bestimmter Aufgaben helfen.
  • Anträge: Um eine DAO zu entwickeln, müssen Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden. Diese Entscheidungen werden demokratisch getroffen. Wenn also 51% der Mitglieder zustimmen, wird der Vorschlag angenommen. Dadurch kann viel Zeit und Geld gespart werden. So kann ein DAO dieses Geld verwenden, um zu verhindern, dass Menschen das Netzwerk zu spammen.
  • Abstimmung: Nach der Verabschiedung eines Antrags findet die eigentliche Abstimmung statt. Diese findet demografisch statt und wenn 51 % zustimmen, gilt der Antrag als genehmigt. Da eine DAO auf der Blockchain läuft, kannst du dem Abstimmungsergebnis vertrauen.
  • Transparenz: Alle Prozesse müssen für alle Mitglieder transparent sein. Dadurch kann jeder sehen, was der andere gerade macht oder wie Unternehmensprozesse ablaufen. Die Blockchain erfasst alles. Da jeder einen Einblick in die DAO hat, kann nichts unbemerkt verändert oder manipuliert werden.
  • Konsens: Die Interessengruppen müssen gemeinsam über das Budget und andere Dinge entscheiden. Selbst wenn du Fehler im Code findest, kannst du ihn nur ändern, wenn eine Abstimmung stattgefunden hat.

Dezentrale Autonome Organisation

Vorteile und Nachteile einer DAO

Wir haben also ein Unternehmen, das in der Lage ist, seine Kosten auf ein Minimum zu reduzieren. Dies geschieht durch eine schnelle und einfache Entscheidungsfindung. Somit benötigen wir keine Mitarbeiter, die Verwaltungsaufgaben erfüllen. Dies reduziert die Komplexität erheblich. Somit brauchst du auch kein Büro mehr. Du kannst von überall auf der Welt arbeiten und dein volles Potenzial ausschöpfen.

Wo es Vorteile gibt, sind jedoch leider auch immer Nachteile. Ein strittiger Punkt ist Vertrauen. Menschen entwickeln die Smart Contracts auf denen die DAO aufbaut. Damit können auch Fehler gemacht werden. Wir müssen deshalb vertrauen, dass sie ihre Arbeit richtig machen. Ein Fehler kann dabei zum Ausfall des Systems führen. Also liegt das ganze Vertrauen im Code.

Zusammenfassung:

  • Blockchain verändert die Welt und damit alte Unternehmensstrukturen.
  • Du kannst ein ganzes Unternehmen auf deine DO/DAO setzten.
  • Sie beseitigen die alten Unternehmensstrukturen.
  • Ein DAO ist autonom.
  • Jedoch sind sie noch auf ein paar Mitarbeiter angewiesen.
  • Smart Contracts definieren ein DAO.
  • Vorteile sind Kostensenkung und Effizienzsteigerung.
  • Nachteile sind mögliche Fehler im Code.

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Complete Guide: ERC20 Token erklärt

Complete Guide: ERC20 Token erklärt

ERC20 Token einfach erklärt
Der Ethereum ERC20 Token wird bei Smart Contracts auf der Ethereum Blockchain zur Implementierung von Token verwendet. Jeder hat schon mal von diesem besonderen Token gehört, aber was macht ihn so besonders?

Warum brauchen wir Tokens?

Lass uns zunächst kurz einige Grundlagen klären: Token existieren auf der Blockchain. Wir können damit Transaktionen speichern und Smart Contracts ausführen. Tokens profitieren von dieser Technologie. Sie sind jedoch abhängig von der darunterliegenden Blockchain. Tokens können dabei wie Währungen funktionieren oder Aktien eines Unternehmens darstellen.

Wie bekomme ich einen Token?

Ein Token kann mit Hilfe eines Smart Contract erstellt werden. Dieser Vertrag ist nicht nur für das Anlegen von Tokens zuständig, sondern auch für die Verwaltung der Transaktionen des Tokens. Um ein Token zu erhalten, muss etwas Ether an den Smart Contract geschickt werden. Es gibt dir dann im Gegenzug eine bestimmte Anzahl an Tokens. Wenn du ein eigenen Token erstellen möchtest, musst du diesen in einem Smart Contract aufsetzten. Er muss auch in der Lage sein, Transaktion vorzunehmen und den Wert im Gleichgewicht zu halten. Das klingt ziemlich einfach, ist es jedoch nicht.
ERC20 Token erklärt

Warum brauchen wir Tokens?

Sobald du einen Smart Contract erstellt hast, kannst du ihn nicht mehr ändern. Wenn du also einen Fehler gemacht hast, kannst du ihn nicht mehr beheben. Und das kann wirklich fatale Folgen haben. Stellen dir vor, du machst ein Fehler im Code, der dazu führt, dass Personen ihre Tokens verlieren. Oder noch schlimmer, es würde anderen ermöglichen die Tokens zu stehlen.
ERC20 Token erklärt
Und dann ist da noch das Problem der Kompatibilität. Jeder Token kann sich stark von anderen unterscheiden. Wenn du also möchtest, dass dein Token an einer Börse angeboten werden kann, muss der Markt einen individuellen Code für dein Token schreiben. Erst dann ist es ihnen möglich, mit deinem Token zu handeln.

Das Gleiche gilt für Wallet-Anbieter. Die Unterstützung von Hunderten von Token wäre sehr komplex und braucht viel Zeit. Stattdessen schlug die Vitalik Buterin einen Standard ERC20 Token vor den jeder ganz einfach benutzen kann.

Was ist ein ERC20 Token?

ERC steht für „Ethereum Request for Comments“ und 20 ist eine zufällige Zahl für die Struktur. ERC20 ist also eine Richtlinie oder Norm für den Fall, dass du einen eigenen Token erstellen möchtest. Es definiert 6 Pflicht und 3 optionale Funktionen, die du im Smart Contract implementieren musst.

Die 6 Pflichtfunktionen sind:

Angebot: Wenn das Limit an Tokens erreicht wurde, weigert sich der Smart Contract neue Token zu erstellen.

Saldo: Es muss möglich sein zu sehen, wie viele Token eine bestimmte Adresse hat.

Transfer: Es nimmt eine bestimmte Menge an Token aus dem Gesamtvorrat und gibt diese dann an den Käufer weiter.

Übertragung von: Dies kann verwendet werden, um Token zwischen zwei beliebigen Benutzern zu versenden.

Genehmigen: Es wird überprüft, ob der Vertrag eines Benutzers eine bestimmte Anzahl von Token besitzt. Es berücksichtigt die Gesamtlieferung.

Erlaubnis: Es ist fast dasselbe wie „genehmigen“. Es wird aber auch geprüft, ob ein Benutzer genügend Guthaben besitzt, um eine bestimmte Anzahl von Token an jemand anderen zu senden.

Die 3 optionalen Funktionen sind:

Name: Du kannst deinem Token einen beliebigen Namen geben, der nicht bereits verwendet wird.

Symbole: Du kannst auch jedes andere Symbol verwenden, das nicht bereits verwendet wird.

Trennbarkeit: Du kannst auch bestimmen, wie teilbar dein Token ist, indem du die Anzahl der Dezimalstellen angibst.

Um es einfacher verständlich zu machen, kannst du ERC20-Token mit einer Schnittstelle vergleichen. Wenn du möchtest, dass dein Token ein ERC20-Token ist, musstdu eine ERC20-Schnittstelle implementieren. Das zwingt dich also, diese 6 Methoden zu implementieren.

Warum sind ERC20 Token so nützlich?

Bevor es den ERC20 gab, musste jeder, der einen Token erstellen wollte, einen völlig neuen Token erstellen. Das bedeutete also, dass alle Tokens unterschiedlich waren. Alle Börsen und Wallets mussten einen eigenen Code haben, um den Token zu unterstützen. Bei ERC20 muss dieser Code jedoch nur einmal implementieren werden. Und das ist der Grund, warum Börsen heutzutage so schnell neue Token anbieten können.

Probleme mit dem ERC20 Token

Aber der Ethereum ERC20 Token ist leider nicht perfekt. Es ist nur eine Richtlinie. Es steht jedem frei, die Funktionen zu implementieren. Aber das hat zu einigen fatalen Fehlern geführt. Bei einigen Tokens muss man etwas Ether schicken. Aber einige Leute haben versucht stattdessen andere ERC20-Token zu senden. Wenn der Vertrag nicht in diesem Sinne gestaltet wurde, führt dies zum Verlust des Tokens.

„ERC20 Tokens erklärt“ – Zusammenfassung:

  • Das ERC20 Token existiert auf der Ethereum Blockchain.
  • Es ist eine Währung und basiert auf einem Smart Contracts.
  • Es ist nur eine Richtlinie.
  • Der ERC20 Token definiert 6 obligatorische und 3 optionale Funktionen, die im Smart Contract stehen müssen
  • Der ERC20 Token ist einfach zu erstellen.
  • Fatale Fehler im Code können zum Verlust vieler Token führen.

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Unterschied zwischen Coin und Token

Unterschied zwischen Coin und Token

Unterschied zwischen Coin und Token
Wenn du von Kryptowährung spricht, wird der Begriff Token oft als Synonym für Coins verwendet. Dies ist jedoch nicht ganz richtig. Wir helfen dir den Unterschied zwischen Coin und Token einfach zu verstehen.

Unterschied zwischen Coin und Token

Eine Coin ist eine völlig unabhängige Blockchain wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin. Sie haben ihre eigenen Anwendungsfälle, ihr eigenes Management und ihre eigenen Regeln.
Unterschied zwischen Coin und Token
Ein Token existiert auf einer bestehenden Blockchain. So hat Ethereum zum Beispiel dezentrale Applikationen, die auf der Blockchain existieren. Dadurch kannst du Tokens als Treibstoff für das Netzwerk, als Investition oder anderweitig verwenden. Daher kannst du sie nicht nur als Währung, sondern auch für andere Dinge verwenden. Der ERC20 ist ein Beispiel für ein Token auf der Ethereum Blockchain.
Unterschied zwischen Coin und Token

Warum brauchen wir Tokens?

Mit einem Token kannst du Funktionen auf einer Blockchain nutzen, ohne eine eigene entwickeln zu müssen. Das heißt, du kannst Applikationen entwickeln, die zum Beispiel die Regeln und die Infrastruktur des Ethereum-Netzwerks nutzt. Auf der einen Seite sparst du also eine Menge Geld. Aber auf der anderen Seite bist du völlig abhängig vom Netzwerk. Wenn der Eigentümer von Ethereum beschließt, das Netzwerk zu schließen, gibt es keine Möglichkeit mehr deine Anwendung zu betreiben.
Unterschied zwischen Coin und Token

Arten von Tokens

Utility Token

Ein Utility Token ist ein Gebrauchs-Token den du wie ein Schlüssel für ein Haus verwenden kannst. Für jedes Haus benötigst du einen Schlüssel, um das Schloss zu öffnen. Das Gleiche gilt für den Utility-Token. Wenn du also eine Applikation auf dem Ethereum-Netzwerk ausführen möchtest, brauchst du ein speziellen Utility-Token

Utility-Token sind zwar nicht als Investition gedacht. Aber viele Menschen benutzen sie aus diesem Grund. Sie erhoffen sich, dass der Wert der Tokens eines Tages steigen wird. Daher verwenden sie auch den Dienst eines Utility-Tokens überhaupt nicht.
Unterschied zwischen Coin und Token

Security Token

Ein Security Token ist wie eine Aktie. Es ist also eine Mischung aus Token und klassischem Wertpapier. Diese Tokens haben also eine klare finanzielle Motivation die aus Dividenden, Umsatzanteilen oder Belohnungen kommt.
Unterschied zwischen Coin und Token

Equity Token

Equity Tokens repräsentieren Dinge aus der realen Welt. Bei diesen Tokens kann es sich also um Aktien, Immobilien oder Autos handeln. So wäre es möglich mit einem Equity Token vom Umsatz eines Unternehmens zu profitieren. Je nach Funktion des Tokens kann er sogar ein Stimmrecht darstellen. Auf diese Weise kann zum Beispiel ein Börsengang digitalisiert werden.

Zusammenfassung:

  • Coins stellen eine unabhängige Blockhain dar.
  • Tokens existieren auf einer bestehenden Blockchain.
  • Mit Tokens kannst du Funktionen auf eine Blockchain ausführen, ohne eine eigene Blockchain entwickeln zu müssen.
  • Es gibt drei Arten von Token: Equity Token, Security Token, Utility Token.

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Dezentrale App (DApp) mit Beispielen erklärt

Dezentrale App (DApp) mit Beispielen erklärt

Dezentrale Applikation einfach erklärt
In diesem Artikel erklären wir dir was eine dezentrale App ist und wie sie funktioniert. Eine dezentrale Applikation (kurz für DApp) läuft auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk. In unserem Fall könnte sie auf einer Blockchain wie Ethereum ausgeführt werden. Aufgrund der Blockchain Technologie wird eine Dapp von keiner zentralen Partei betrieben. Das bedeutet auch, dass wir keinen zentralen Server für unsere DApp benötigen.

Was ist eine dezentrale App (DApp)?

Eine DApp verbindet Benutzer direkt miteinander. Ein Beispiel wäre ein dezentrales Facebook-Konto. Wir können direkt miteinander kommunizieren und wenn wir eine Nachricht posten, wird sie in die Blockchain geschrieben und kann nicht mehr gelöscht werden. Somit können auch der Entwickler der DApp die Nachricht nicht löschen.
Es gibt zudem keine feste Definition einer dezentralen Applikation. Der Grund dafür ist die Neuartigkeit des DApp-Konzeptes. Um dir erklären zu können, was eine dezentrale App ist, müssen wir diese zunächst einmal charakterisieren.

1) Blockchain als Kriterium

Das folgende Beispiel soll dir helfen zu verstehen, wie DApps funktionieren. Du kennst bestimmt den Autohersteller Volkswaagen. Sie verhandeln in unserem Beispiel mit einem Reifenhersteller über einen neuen Vertrag. Dabei werden Verträge wie Global Agreements (GVA), Data Protection Agreements (DPA) oder das Service Level Agreement (SLA) aufgesetzt. Wie du sehen kannst, gibt es viele Richtlinien und Verträge. Dies führt daher oft zu Uneinigkeiten und Problemen bei der Vertragsverhandlung. Folglich können die Verhandlungen mehrere Monate dauern und hohe Kosten verursachen. Lass uns nun das VW-Beispiel mit einer DApp vergleichen.
dezentrale App
Vertragsverhandlungen so wie wir sie kennen sind:

– Nicht transparent: Aufgrund der großen Anzahl von Dokumenten und Versionen gibt es keinen Überblick.
– Keine Sicherheit: Dritte können problemlos auf die per E-Mail versandten Dokumente zugreifen.
– Kein Vertrauen: Niemand weiß, ob die Dokumente verändert wurden

Vertragsverhandlungen mit einer DApp

Wir können diese Probleme ganz einfach mit einer DApp lösen. Ethereum bietet dafür die Grundlage. Du kannst es mit einer Dropbox vergleichen. So können mehrere Parteien gleichzeitig an einem Dokument arbeiten. Die Dateien sind im Gegensatz zu Dropbox nicht auf einem zentralen, sondern auf einem dezentralen Server. Jeder hat dadurch eine Kopie des Vertrags. Dadurch wird verhindert, dass Unbefugte die Dateien unbemerkt verändern.
dezentrale App
Mit einer Dapp erreichen wir folgendes:

– Transparent: Alle Beteiligten können an den gleichen Dokumenten arbeiten.
– Sicherheit: Die Dokumente sind für alle in der Blockchain verfügbar und werden in verschlüsselter Form gespeichert.

– Vertrauen: Für jede Datei wird ein Hash erzeugt. Wir vertrauen dem System, weil die Dateien nicht unbemerkt geändert werden können.

Jetzt können wir eine DApp verwenden, um mehr Kontrolle und Sicherheit für alle zu gewährleisten.

2) Open Source als Kriterium

Ich bin sicher, du hast schon einmal von dem Begriff „Open Source Software“ gehört. Die Software verfügt über einen frei zugänglichen Quellcode. Dadurch kann jeder Einfluss auf die Software nehmen. Es kann also jeder die Software anzusehen und umprogrammieren.

Eine DApp hat auch einen offenen Quellcode. Dies funktioniert unabhängig von einer zentralen Instanz. Es gibt also keinen Admin, der über die zukünftige Entwicklung entscheidet. Daher muss sich eine DApp den Veränderungen oder Marktreaktionen anpassen. Nur ausgewählte Entwickler die einen Token besitzen haben Zugriff auf den Quellcode.

3) Tokens als Kriterium

Ein Token ist eine digitale Einheit. Diese Einheit stellt eine Kopie eines Datensatzes in einer Blockchain dar. Das Wort Token kann dabei mehrere Bedeutungen haben und erfüllt somit mehrere Funktionen. Die Funktion hängt also davon ab, wie wir den Token verwenden möchten. Um auf einer DApp Änderungen vorzunehmen, brauchst du so ein Token.

4) Verschlüsselung als Kriterium

DApps müssen auch gesichert werden und Miner wollen eine Belohnung für ihre Arbeit. Mit Hilfe des Proof-of-Work-Algorithmus können wir Tokens erstellen, um die Miner zu belohnen.

Drei Arten von dezentralen Applikationen

Es gibt drei Arten von DApps:

  • Typ 1: DApps, die auf einer eigenen Blockchain liegen.
  • Typ 2: DApps, die eine Blockchain vom Typ 1 verwenden.
  • Und Typ 3: Wenn wir ein Protokoll (Quellcode) vom Typ 2 verwenden.

Diese drei Typen bauen logisch aufeinander auf. Als Beispiel verwenden wir Ether. Es erfüllt alle vier Kriterien einer DApp. Es ist also Open-Source und hat eine eigene Blockchain, es verwendet Tokens und kann sie auch generieren.

Ethereum bietet die Möglichkeit Smart Contracts zu nutzen. Wir verwenden sie, um bestimmte Bedingungen festzulegen. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, DApps zu erstellen. Beispiele hierfür sind Azure, Golem oder Fun Fair, alle sind dem Typ 2 zugeordnet. Typ 3 ist eine App, die zum Beispiel die Azure-Infrastruktur nutzt. Nachdem wir die Unterschiedlichen Kriterien und Typen kennengelernt haben, müssen wir noch wissen wie eine Dezentrale Applikation funktioniert.

Wie funktioniert eine dezentrale App

Wir können unsere eigenen DApp’s durch Smart Contracts anbieten. Sie basieren auf Ethereum.

Die DApp arbeitet als Werkzeug und der Smart Contract erlaubt es uns mit der Blockchain zu verbinden.

Wir erklären es anhand eines einfachen Beispiels. Websites verwenden in der Regel Programmiersprachen wie HTML, Java oder CSS, um eine Seite anzuzeigen. Zudem benötigen wir Daten aus einer Datenbank, um eine API zu verwenden. Wenn du zum Beispiel Facebook besuchst, ruft die Website eine API auf. Es zeigt dann die benötigten Informationen an.
dezentrale App
DApps funktionieren ähnlich wie eine Website. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass keine API mit einer Datenbank verbunden ist. Stattdessen hast du einen Smart Contract, der mit einer Blockchain verbunden ist.

Zusammenfassung:

  • DApps laufen auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk.
  • Die Kriterien sind: Blockchain, Open Source, Verschlüsselung, Token
  • Token belohnen Miner für ihrer Arbeit.
  • Es gibt drei verschiedene Arten von DApps.
  • Smart Contracts sind mit einer Blockchain verbunden.
  • Sie bildet damit die Grundlage für dezentrale Anwendungen.

Dir gefiel unser Artikel und möchtest mehr über Blockchain erfahren? Hier zeigen wir dir den Unterschied zwischen Coin und Tokens!
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Beste Smart Contract Erklärung mit einfachen Beispielen

Beste Smart Contract Erklärung mit einfachen Beispielen

Smart Contracts einfach erklärt
Smart Contrats sind das Herz und die Seele der Ethereum Blockchain. Wir können mit ihnen Transaktionen und Verträge einfach und sicher abschließen.

Aber was macht Ethereum Smart Contracts so nützlich? Und was ist der Unterschied zu einem normalen Vertrag? Im Folgenden werden wir diese Fragen mit Beispielen beantworten.

Was ist ein Smart Contract?

Ein Smart Contract ist vergleichbar mit einem Handyvertrag. Er ist jedoch digital und besteht aus ein paar Zeilen Code in der Blockchain.
Smart Contract
Die Blockchain führt den Code aus und dokumentiert die Transaktionen. Hier ist ein einfaches Beispiel zum besseren Verständnis.

Du kennst bestimmt Kickstarter. Es ist eine große Plattform für Crowdfunding Projekte. Unternehmen oder Privatpersonen können hier ihre Projekte vorstellen und Geld sammeln. Das Geld wird dir dann überwiesen, wenn das festgelegte Finanzierungsziel erreicht wurde. Kickstarter wirkt hierbei als eine Zwischeninstanz, der zwischen dem Produktionsteam und den Sponsoren agiert. Beide Seiten müssen darauf vertrauen, dass Kickstarter achtsam mit ihrem Geld umgeht. Wenn das Projekt das Finanzierungsziel erreicht hat, überweist Kickstarter das gesammelte Geld an den Ersteller des Projektes. Wenn das Ziel nicht erreicht wurde, bekommt jeder Unterstützer sein Geld zurück.

Ethereum Smart Contracts Beispiel

Wie du sehen kannst, brauchen wir immer einen Drittanbieter als vertrauenswürdige Instanz. Smart Contracts ermöglichen es dir, Gelder ohne zentrale Instanz zu sammeln oder zu verschicken. Dadurch wird der gesamte Prozess sicherer und effizienter. Smart Contracts sorgt zudem dafür, dass das Geld in die richtigen Hände kommt. Nun da wir wissen was ein Smart Contract ist, lass uns ein Smart Contract erstellen!
Smart Contract
Das Unternehmen, in unserem Fall ein Produktionsteam, erstellen eine Kampagne mit einem Smart Contract. Es wird nun das Finanzierungsziel und die Dauer des Projekts festgelegt. Nutzer können Sponsoren werden, indem sie ihr Geld an den Smart Contract senden. Das Geld wird nun wie folgt verwaltet:

  • Wenn der Betrag über dem vorgegeben Mindestwert liegt, wirst du als Sponsor im Smart Contract gelistet.
  • Wenn der Betrag niedriger ist, wird er verworfen und der Nutzer erhält sein Geld zurück.

Vorteile des Smart Contracts

Wenn also die Finanzierung nicht rechtzeitig erreicht wird, erhalten alle Sponsoren ihr Geld zurück. Smart ContractWenn das Ziel jedoch erreicht wurde, wird das Geld automatisch, schnell und zuverlässig an das Produktionsteam überwiesen.
Smart Contract

Wie funktioniert ein Smart Contract?

Wer überprüft nun, ob die Sponsoren wirklich die versprochenen Leistungen erhalten? Wird das Geld wirklich für das eigentliche Produkt verwendet? Die Sponsoren müssen dem Produktionsteam vertrauen. Es kommt dabei leider oft vor, dass niemand das Produkt erhält oder das es nicht einmal produziert wird.
Smart Contract
Mit einem Ethereum Smart Contract haben wir die Möglichkeit, das alles zu überwachen und zu kontrollieren. So kann das Produktionsteam die gewünschte Leistung erzeugen. Es wird der Preis, das Produkt, die Menge und sogar die Lieferanten bestimmt. Die Sponsoren können dann einmalig über ihr Lieblingsprodukt abstimmen. Sie können sogar entscheiden, ob ein Zukauf für das Projekt sinnvoll ist oder nicht.

Sind sich mehr als 50% der Sponsoren der Meinung, dass der Zukauf sinnvoll ist, erhält der Lieferant das Geld und die Bestellung wird aufgegeben. Somit haben die Geldgeber immer die Kontrolle über das Geld und ein Vertrauensbruch ist ausgeschlossen.
Smart Contract
Das ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass alles nur mit Hilfe weniger Zeilen Code realisiert werden kann. Und da Smart Contracts auf der Blockchain stehen, sind die Verträge dezentralisiert und sicher. Das bedeutet also, dass keine zentrale Partei notwendig ist und wir keine zusätzlichen Kosten haben. Auf diese Weise können Unternehmen Prozesse optimieren und Geld sparen.

Warum solltest du einem Smart Contract vertrauen?

Smart Contracts werden von Menschen programmiert und können daher auch missbraucht werden. Kannst du also einem Smart Contract überhaupt vertrauen? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns die Eigenschaften einer Blockchain genauer ansehen:

Da Smart Contracts auf der Blockchain liegen, haben sie einige interessante Funktionen. Es ist nicht möglich sie zu verändern. Das heißt, wenn du ein Smart Contract erstellst, kann niemand diesen im Nachhinein ändern. So kann niemand einen Smart Contract hinter deinem Rücken manipulieren und den Code ändern. Zudem laufen sie auf einer dezentralen Plattform. Aufgrund dessen besitzt jeder eine Kopie des Vertrages und kann ihn jederzeit überprüfen.
Wenn also jemand beabsichtigt, den Vertrag zu manipulieren, wird jede Person im Netzwerk den Betrugsversuch entdecken und melden. Die Manipulation eines Smart Contract ist daher praktisch unmöglich.

Zusammenfassung:

  • Ein Smart Contract ist ein digitaler Vertrag
  • Es besteht aus ein paar Zeilen Programmiercode
  • Beide Parteien haben mehr Kontrolle und können Kosten sparen
  • Da keine Zentrale Instanz mehr benötigt wird, wird alles sicherer

Dir gefiel unser Artikel „Unterschied zwischen Proof of Stake und Proof of Work“ und möchtest mehr über Ethereum erfahren? Hier erfährst du alles über dezentrale Applikationen.

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Complete guide: Ethereum einfach erklärt

Complete guide: Ethereum einfach erklärt

Ethereum einfach erklärt
Ethereum ist nach Bitcoin eine der bekanntesten Kryptotwährungen auf der Welt. Es weit mehr als nur eine Kryptowährung, mit der du handeln kannst. Wir zeigen dir erklären dir alles was du über Ethereum wissen musst und was du damit machen kannst.

Der Unterschied zwischen Ethereum und Bitcoin

Ethereum und Bitcoin sind beide dezentrale Plattformen mit bestimmten Regeln. Es ist ein offenes Peer-to-Peer-Netzwerk auf Basis der Blockchain Technologie. Mit Bitcoin kannst du jedoch nur Geld überweisen. Ethereum hingegen weitaus mehr Anwendungsmöglichkeiten. Du kannst damit Geld überweisen aber auch dezentrale Applikationen und Smart Contracts erstellen. Später dazu mehr.

Was ist Ether?

Ether ist die Kryptowährung der Ethereum Blockchain. Du kannst damit Geld überweisen oder Transaktionskosten bezahlen. Um die Gebühren einer Überweisung zu bezahlen, muss Ether jedoch auf eine kleinere Einheit aufgeteilt werden. Wei ist dabei die kleinste Einheit mit 0,0000000000000000000000000000000001 Ether. Der Betrag liegt dabei deutlich unter dem Wert von einem Cent. Das bedeutet, dass Transaktionen im Netzwerk fast umsonst sind.

Wie funktioniert der Ethereum Account?

Wenn du Ethereum nutzen willst, benötigst du ein Wallet. Dieser hat sowohl eine öffentliche als auch einen privaten Schlüssel. Mit dem öffentlichen Schlüssel kannst du Ether ohne Probleme an deine Freunde senden. Der private Schlüssel brauchst du um deine Transaktionen zu signieren. Du kannst es mit deiner Unterschrift vergleichen. Der private Schlüssel sollte jedoch in keinem Fall veröffentlicht werden.
Ethereum einfach erklärt

Was ist Ethereum?

Ethereum ist ein dezentrales Netzwerk das auf der Blockchain Technologie basiert und seine eigene Regeln hat. Es unterscheidet sich von allen anderen Blockchain Plattformen dadurch, dass du hier Smart Contracts erstellen kannst. Das ein Code, der direkt auf die Blockchain geschrieben wird. Damit kannst du Informationen verwalten und bestimmte Funktionen ausführen.

Wie wir zuvor schon erklärt haben, hast du in deinem Ethereum Account eine öffentliche und eine private Adresse. Jeder im Netzwerk kann deinen öffentlichen Schlüssel sehen. Mit einem Smart Contract kannst du zum Beispiel Ether empfangen und sichern. Du kannst sogar mehrere Smart Contracts erstellen, die miteinander kommunizieren. Dadurch kannst du nicht nur Ether sondern auch Informationen austauschen.
Ethereum einfach erklärt
Du könntest auch Smart Contracts verwenden, um zum Beispiel monatliche Abonnements zu verwalten. Dadurch kannst du eine monatliche Gebühr direkt beim User anfordern, ohne dafür einen Drittanbieter zu benötigen. Der Smart Contract überprüft hierbei die Gültigkeit der Zahlung. Dafür wird die Adresse des Subscriber gespeichert und die Überweisung bestätigt.

Was ist eine Ethereum Virtual Machine?

Wie jedes Programm erfordern auch Smart Contracts eine Laufzeitumgebung. Für unsere Plattform verwenden wir die Ethereum Virtual Machine (kurz: EVM). Es kann auf jedem Knoten im Netzwerk laufen und sorgt für die Ausführung deines Codes.

Alle Knoten im Netzwerk müssen sich dabei über die Richtigkeit des Codes einig sein. Dies führt dazu, dass das gesamte System im Vergleich zu einem einzelnen PC langsamer ist. Jedoch ist das Netzwerk dadurch sehr sicher.

Ethereum Transaktionen

Die Erstellung eines verifizierten Blocks ist mit viel Aufwand verbunden und dauert deshalb auch lange. In Ethereum erstellt ein Miner alle 10-15 Sekunden einen neuen Block. Überweisungen die mit Hilfe eines Smart Contracts getätigt worden sind, werden als Transaktion in die Blockchain geschrieben. Wie wir eben schon erwähnt haben, musst du bei einer Überweisung Transaktionsgebühren bezahlen. Das Auslesen von Daten aus einem Smart Contract wird jedoch nicht als Transaktion betrachtet, da keine Daten verändert werden. Deshalb fallen auch hierbei keine Gebühren an.

Wie funktioniert Ethereum?

Es ist mit Ethereum also möglich dezentrale Applikationen zu entwickeln. Sie basieren auf Smart Contracts. Der Code definiert dabei die auf einer Blockchain geschriebenen Funktionen. Die Interaktion mit einem Smart Contract kann eine bestimmte Funktion auslösen. Das EVM führt diesen Code auf jedem Netzwerkknoten aus. Anschließend dokumentiert die Blockchain die Transaktion

Zusammenfassung:

  • Nicht Ethereum sondern Ether ist die Kryptowährung
  • Es beinhaltet ein offenes Peer-to-Peer-Netzwerk basierend auf der Blockchain-Technologie.
  • Es ist eine Plattform für Smart Contracts und dezentrale Applikationen.
  • Smart Contracts bestimmen die Logik einer dezentralen Applikation.
  • Blockchain dokumentiert alle durchgeführten Transaktionen.
  • Das EVM führt Codes auf jedem Netzwerkknoten aus.

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Unterschied Kryptowährungen und Ethereum

Unterschied Kryptowährungen und Ethereum

Unterschied Kryptowährungen und Ethereum
Für die meisten Menschen sind Ethereum und Kryptowährungen im Grunde das gleich. Es gibt jedoch gewisse Unterschiede in der Funktionsweise und den Einsatzmöglichkeiten die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn du mit Kryptowährungen erfolgreich handeln möchtest. Aber bevor wir den Unterschied erklären können, lassen uns zuerst einmal erklären was genau eine Kryptowährung ist.

Was ist eine Kryptowährung?

Eine Kryptowährung gehört zu den digitalen Währungen und ist eine Teilmenge davon. Sie wird aktuell als Vermögenswert und zum Handeln verwendet. Kryptowährungen basierend auf der Blockchain Technologie und werden mithilfe von Hashes gesichert. Daher sind sie dezentral organisiert und werden nicht von einer Zwischeninstanz wie zum Beispiel einer Bank kontrolliert.
Unterschied Kryptowährungen und Ethereum
Es handelt sich also nicht um Coins im eigentlichen Sinne. Sie sind mehr oder weniger eine Anlage bzw. Wertgegenstand. Folglich haben sie einen Mehrwert und können gegen Geld verkauft werden. Du kannst Kryptowährungen mit Gold vergleichen. Nicht jeder Mensch akzeptiert Gold, aber es hat immer den gleichen Wert auf der ganzen Welt.

Was ist Ethereum?

Ethereum ist sowohl eine Kryptowährung als auch eine Plattform für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen (DApps). Dazu gehört auch ein offenes Peer-to-Peer-Netzwerk basierend auf der Blockchain Technologie. Auf dieser Grundlage kannst du jede Art von Applikationen erstellen. Als Kryptowährung kannst du auch Ethereum Handeln, Investieren, Tauschen oder Kaufen.
Unterschied Kryptowährungen und Ethereum

Ein Beispiel zum besseren Verständnis

Bitcoin kann zum Beispiel mit Geld verglichen werden. Du kannst es lediglich kaufen und verkaufen. Ethereum hingegen ist mit Gold zu vergleichen. Gold hat einen bestimmten Wert, mit dem du auf der ganzen Welt handeln kannst. Du hast aber auch die Möglichkeit damit Schmuck, elektronischen Teilen und so weiter herstellen. Das Gleiche gilt für Ethereum. Du kannst damit wie mit Bitcoin an der Börse handeln. Jedoch kannst du auch damit Dinge entwickeln wie zum Beispiel Smart Contracts oder DApps.

Unterschied Kryptowährungen und Ethereum?

Ethereum ist eine Art Kryptowährung. Genauso wie es unterschiedliche Währungen gibt. Beim Geld haben wir zum Beispiel Euro oder Dollar. Das Gleiche gilt für Kryptowährungen. So kann jede Ethereum Coin eine Kryptowährung sein, aber nicht jede Kryptowährung ist eine Ethereum Coin.

Unterschied Kryptowährungen und Ethereum
Fazit

Kryptowährungen sind also ein Teil der digitalen Währung. Ethereum ist eine Teilmenge der Kryptowährung. Da der Dollar also eine Art Währung ist, ist Ethereum eine Art Kryptowährung. Um den Gedanken fortzusetzen, sind Token auch Teilmengen von Coins. Das folgende Bild verdeutlicht die Struktur:
Unterschied Kryptowährungen und Ethereum

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